„Ganz nebenbei“ von Woody Allen | BUCHSZENE.DE

„Ganz nebenbei“ ist Woody Allens weit gespannter Rückblick auf das eigene Leben und Werk.

„Ganz nebenbei“ von Woody Allen

12. Mai 2020 | Redaktion

Titelbild Ganz nebenbei Bestseller

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Er zeichnet die Stationen seiner Karriere auf der Bühne, vor und hinter der Kamera und als Autor nach und gibt Auskunft über seine Jugend, über Familie und Freunde wie über die Lieben seines Lebens. In dieser aufrichtigen und oft urkomischen Abhandlung bietet der berühmte Regisseur, Komiker, Schriftsteller und Schauspieler einen umfassenden, persönlichen Einblick in sein turbulentes Leben. Beginnend mit seiner Kindheit in Brooklyn und seiner Zeit als Autor für die Sid Caesar Varieté-Show in den frühen Tagen des Fernsehens, in der er mit Comedy-Größen zusammenarbeitet, erzählt Allen von seinen schwierigen Anfängen beim Aufstehen, bevor er Anerkennung und Erfolg erlangte. Mit seinem einzigartigen Art zum Geschichtenerzählen erzählt er von seinem Aufbruch ins Filmemachen mit Slapstick-Komödien wie „Take the Money and Run“ und wiederholt seine gesamte, sechzigjährige und enorm produktive Karriere als Autor und Regisseur von seinen Klassikern Annie Hall , Manhattan und Annie und ihre Schwestern zu seinen neuesten Filmen, darunter „Midnight in Paris“. Wir lernen gleichermaßen über seine Dämonen, seine Fehler, seine Erfolge und die, die er liebte, mit denen er arbeitete und von denen er lernte. Dies ist ein äußerst unterhaltsames, zutiefst ehrliches, reiches und brillantes Selbstporträt eines berühmten Künstlers, der zu den größten Filmemachern unserer Zeit zählt.

Woody Allens Buchveröffentlichung in der Kritik der Öffentlichkeit

Die Buchveröffentlichung von „Ganz nebenbei“ stand und steht unter heftiger Kritik seitdem der Vorwurf im Raum steht, Woody Allen habe seine Adoptivtochter missbraucht. Zunächst war auch überhaupt nicht sicher, ob der Rowohlt Verlag das Buch in Deutschland veröffentlichen würde. Der Verlag entschied sich dann das Buch am 7. April 2020 zu veröffentlichen. Der Verleger des Rowohlt Verlages Florian Illies äusserte sich dazu wie folgt auf der Homepage des Verlages: „Wir stehen zu der Entscheidung, die Autobiographie von Woody Allen, dessen Erzählungen seit 1980 im Rowohlt Taschenbuch Verlag erscheinen, im April in einer deutschen Übersetzung zu veröffentlichen. Die Ankündigung der deutschen Ausgabe von „Apropos of Nothing“ hat in den letzten Tagen eine komplexe Diskussion ausgelöst. Wir nehmen die Sorgen von Teilen der Öffentlichkeit wie von Autorinnen und Autoren, die im Zuge der geplanten Veröffentlichung geäußert wurden, ernst. Dies betrifft insbesondere den Vorwurf, dass unsere Entscheidung als unangemessen und missverständlich gegenüber Missbrauchsopfern gewertet werden kann. Damit berührt die nun geführte Debatte grundsätzliche Fragen des Verlegens von Büchern im Spannungsfeld von Ethik und Meinungsfreiheit im digitalen Zeitalter“  LINK ZUM BEITRAG VON FLORIAN ILLIES AUF ROWOHLT.DE

Der SPIEGEL Autor Phillipp Oehme meint, dass sich jeder sein eigenen Urteil bilden kann und sollte: „Trotzdem ist es richtig, dass Allen seine Seite der Geschichte nun dargelegt hat und ihm das im Zuge der Cancel-Kultur nicht verboten wurde. Und jeder, der sich ein spekulatives Urteil zu dieser Geschichte und dem Künstler Woody Allen erlauben will, sollte das Buch lesen“. LINK ZUM SPIEGEL BEITRAG

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Woody Allen

Woody Allen ist Autor, Regisseur und Schauspieler. Bekannt wurde er als Stand-up-Comedian.


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