
Expeditionen zu den aufregendsten Orten und Menschen, die bereits in der Zukunft angekommen sind.
Unserer heutigen Welt mangelt es nicht an Herausforderungen. Pandemie. Klimakrise. Arbeit. Soziale Ungleichheit. Technologie, die langsam, aber sicher, jeden einzelnen Bereich unseres Lebens durchdringt. Was aber, wenn die Antworten auf diese großen Fragen nicht in simpler Technokratie oder Endzeitstimmung liegen – sondern direkt vor unserer Nase?
Florian Hoffmann ist Gründer und Social Entrepreneur. Seit Jahren spricht und arbeitet er mit Menschen auf der ganzen Welt, die wie er ihren Beitrag zu einer nachhaltigen, gerechteren, positiven Zukunft leisten. In „Die Neue Welt“ nimmt er Leser:innen nun mit auf eine Expedition zu den Orten und Menschen, die bereits in der Zukunft angekommen sind. Zu jungen Impact Entrepreneuren und Innovatoren, zu Stiftern und Managern, die Zukunft nicht verwalten, sondern mutig gestalten.
Die Welt der Arbeit verändert sich vor unseren Augen. Karrierepfade verlaufen nicht länger gerade, sondern vereinbaren Umwege, Trampelpfade und Abkürzungen. Auch Machtgefälle schwinden: In Videokonferenzen begegnen wir uns plötzlich alle in gleich großen Kästchen. Überall auf der Welt lassen sich junge Menschen bei der Berufswahl von ihren Überzeugungen leiten. Für sie ist klar: Arbeit muss jetzt Sinn und Freude bringen, statt bloßer Bezahlung. Auch die großen Unternehmen verstehen, dass erfüllte Mitarbeiter gerade zum wichtigsten Gut werden.
Bildung wird digital, blitzschnell und open source. Innovator:innen finden täglich neue Wege, ihr Wissen und ihre Erfahrungen weiterzugeben. Menschen lernen mit Leichtigkeit, spielend und ein Leben lang. Viele heben heute die Trennung zwischen Geld verdienen und Gutes tun auf und stellen sich grundsätzlich die Frage: Welche Wirkung kann ich jetzt und in Zukunft erzielen? Wie kann mein Erfolg anderen Menschen weitere Chancen ermöglichen?
Mit seinem Buch „Die Neue Welt“ präsentiert Florian Hoffmann das gewaltige Potenzial für eine bessere Zukunft, in der Welt von heute. Er besucht Orte und Menschen auf der ganzen Welt, an denen Mut und Einfallsreichtum bereits einen Weg in die Welt von Morgen geebnet haben. Diese Vorbilder erhellen wie Leuchttürme den weiteren Weg und ermutigen Leser:innen zu ihren eigenen Schritten.
Die alte Welt wird es nicht richten
Von Florian Hoffmann
Die alte Welt, so scheint es, ist zurück. Es gibt Krieg in Europa. Und so wirkt es, dass nach zu langsamem Handeln für das Klima und globalen Verteilungskämpfen um Impfstoffe Putin nun auch noch die Weltordnung aufkündigt, die seit dem Ende des Kalten Krieges besteht.
Die alte Welt ist in einem ihrer Endspiele. Das macht Angst. Doch mit Angst werden wir die großen globalen Herausforderungen nicht lösen.
Die neue Welt ist mutig. Denn Millionen von Menschen leben sie schon heute jeden Tag vor. Das zeigt sich auch im Ukraine-Konflikt, in dem Menschen innerhalb von Tagen Plattformen bauen, um Flüchtlinge privat zu verteilen und Unterkünfte anzubieten, oder private Crowdfunding-Kampagnen für die ukrainischen Rettungskräfte aufsetzen. Zum Teil deutlich schneller, als Regierungen dies schaffen!
Und so ist es jetzt auch wichtiger, darüber zu sprechen, wie Menschen überall Zukunft gestalten, als darüber, wie viele neue Flugzeuge wir kaufen. Welche Schlüsse ziehen wir jetzt für unser Weltbild? #DieNeueWelt besteht aus Menschen rund um den Globus, die heute mit Empathie und Mut handeln. Unsere wichtigste Aufgabe ist jetzt, all diejenigen zu unterstützen, die neue Wege finden,
● den Umstieg auf alternative Energien im Kleinen und Großen schneller voranzutreiben,
● existierende und neue (soziale) Medien mehr und mehr zu nutzen, um wieder Austausch zu schaffen, statt Propaganda zu verbreiten,
● eine Wirtschaft zu schaffen, die Menschen durch neue Arbeitsformen und gelebte Integration schnell aufnehmen und einbinden kann – egal wo auf der Welt.

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