Katarina Madovčik, Mullis: Die 25. Stunde | BUCHSZENE.DE

Vier ermordete Moskauer Prostituierte, religiöse Botschaften und ein dem Wodka verfallener Chefinspektor. Das sind die Zutaten von Katarina Madovčiks und Ruben M. Mullis‘ feinem Krimi „Die 25. Stunde“.

In Katarina Madovčiks und Ruben M. Mullis‘ Krimi „Die 25. Stunde“ jagt Inspektor Morosow einen Serienmörder

13. Oktober 2020 | Bernhard Berkmann

Die 25. Stunde

Die 20 Gewinner*innen von je einem Exemplar des Buchs „Die 25. Stunde“ stehen fest. Wer gewonnen hat, finden Sie hier heraus!


Vier Morde an Moskauer Prostituierten in drei Monaten

Sie hat ein puppenhaftes Gesicht. Das Weiß ihres makellosen, seltsam verrenkten Körpers hebt sich scharf von dem dunklen Rot der Blutlache ab, die immer größer wird. Einsetzender Regen lässt ihre Schminke langsam zerfließen, verklebt die Haarsträhnen und nässt die durchsichtige Bluse. Ein Schuh liegt neben ihrer Schulter, der andere, aufrecht stehend, zwischen den Beinen. In ihren weit aufgerissenen Augen, die in den Nachthimmel starren, spiegelt sich eine in unregelmäßigen Abständen aufleuchtende Reklameschrift. Die schöne blonde Leiche liegt auf der Straße, unterhalb von Zimmer 312 des Hotels Rossija in Moskau. Sie war eine Prostituierte – und bereits die vierte in drei Monaten, die der scheinbar immer selbe Killer ermordete. Das Hotel hat 6.000 Zimmer.

Chefinspektor Morosow ist dem Wodka verfallen

Natürlich hat auch hier wieder keiner etwas bemerkt. Chefinspektor Nikita Andrejewitsch Morosow, ein zynischer Einzelgänger mit gescheitertem Privatleben rümpft die Nase. Er mag keine Leichen, obwohl er von ihnen lebt, er mag das neue Russland der 1990er-Jahre nicht, aber er mag den Wodka. Der scharfe Alkohol ist sein bester Freund. Die einzige Spur, die sich findet, ist ein Zettel mit der ominösen Aufschrift: „Und mein Haus soll ein Bethaus sein. Ihr aber habt es zu einer Räuberhöhle gemacht.“ Morosow kann sich vorstellen, dass bei genaueren Untersuchungen sehr interessante Spuren zu finden wären, die vermutlich bis in die höheren Kreise der unantastbaren Nomenklatura führen würden. Aber was soll das mit diesem religiösen Spruch?

Ist der Täter ein Irrer oder ein religiöser Fanatiker – oder beides?

Einzig ein Kellner kann vage Angaben machen. Er erinnert sich an einen dunkel gekleideten Mann um die dreißig, den er vorher noch nie in der Bar gesehen hat. Ein bartloser Rasputin. Ist er es, der Prostituierte brutal erschlägt und an jedem Tatort eine heilige Botschaft hinterlässt? Ein gottesfürchtiger Mann, der sich für Gotteswerkzeug hält, für den Retter dieser untergehenden, verdorbenen Welt? Die Verletzungen deuten darauf hin, dass er mit Hammer oder Axt arbeitet. Chefinspektor Morosow ist sich sicher: Nur Verrückte bringen ihre Opfer auf diese Weise um. Oder Ehemänner ihre Ehefrauen. Und umgekehrt natürlich.

Eine attraktive Rechtsmedizinerin und ein hochrangiger General

Ermittler Morosow und die attraktive Rechtsmedizinerin Ekaterina Fjodorowna Lenskaja tappen lange im Dunkeln. Doch als sich herausstellt, dass eines der Opfer die Tochter eines hochrangigen Generals ist, kommt Bewegung in den Fall. Und als sich obendrein noch der KGB in die Ermittlungen einschaltet, ahnt Morosow, dass er in ein Wespennest gestochen hat.

„Die 25. Stunde“ garantiert ein fesselndes Lesevergnügen

Katarina Madovčiks und Ruben M. Mullis‘ „Die 25. Stunde“ ist Kriminalliteratur der feinsten Sorte. Präzise Beschreibungen von Orten und Charakteren, interessante, vielschichtige Figuren, phantasieanregende Andeutungen und ein raffiniert konstruierter Plot sorgen für fesselndes Lesevergnügen. Und im Hinblick auf die neuesten politischen Entwicklungen in Russland ist die Lektüre doppelt lohnenswert.

Hier gibt es eine Lesung von von Katarina Madovčik und Ruben M. Mullis.


Wir gratulieren den 20 Gewinner*innen von je einem Exemplar des Buchs „Die 25. Stunde“:

Elke Landschulz aus Wolhusen
Marion Tylla-Böttinger aus Berlin
Stefanie Zühlke aus Hamburg
Jessica Danco-Wendlinger aus Jevenstedt
Karl-Heinz Neumann aus Espelkamp
Klara Jarosek aus Großenlüder
Susanne Findeiß aus Salzgitter
Melanie Reuss aus Dortmund
Hasret Alaz aus Oberhausen
Natascha Wurm aus Brühl
Silke Restemeyer aus Bonn
Regina Lindemann aus Gevelsberg
Anja Rickert aus Frankfurt
Iris Marga Paschek aus Rodgau
Peter Eberhardt aus Böblingen
Renata Krey aus Trossingen
Carsten Jugel aus Memmingen
Ingrid Bagschik aus Wangen
Detlef Thomas aus Kirchham
Christian Scheller aus Iphofen


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