Das Levikon – Lexikon und kreatives Mitmachbuch | BUCHSZENE.DE

Wer Sprache und Illustration liebt, der hat mit Christine Corings „Das Levikon“ garantiert großen Spaß. Dieses ganz besondere Buch erklärt komische Wörter und lädt zum Selbersammeln und Kreativsein ein.

Christine Corings „Das Levikon“ ist ein buntes Sprachlexikon und zugleich ein kreatives Mitmachbuch

24. März 2021 | Annika von Schnabel

Das Levikon

Kunterbuntes Lexikon und kreatives Mitmachbuch für Sprachsammler

Dieses Buch ist etwas ganz Besonderes: Einerseits ist es tatsächlich so etwas wie ein kunterbuntes Lexikon für ungewöhnliche Ausdrücke. Andererseits aber ist es ein Mitmachbuch, das es jeder Nutzerin und jedem Nutzer ermöglicht, selbst als Wortsammler und -erklärer kreativ zu werden.

Hinter „Das Levikon“ verbirgt sich eine lustige Entstehungsgeschichte

Ebenso erfrischend wie sein Inhalt ist die Geschichte, die sich hinter „Das Levikon“ verbirgt: In der Agentur, in der Christine Coring arbeitet, fing nämlich ein junger ungarischer Mitarbeiter an. Levente sprach gut Deutsch, war aber bei bestimmten Wörtern ratlos: Was bitte ist ein „Ratzefummel“? Hat eine „Gurkentruppe“ was mit Gurken zu tun? Und was soll „Gedöns“ sein?

Ein Vokabelheft für einen Kollegen, ein Freudenheft für alle anderen

Damit auch der junge Levente „Tacheles reden“ oder „etwas an die große Glocke hängen“ konnte, legten seine Kolleg*innen von der Agentur ein Vokalbelheft für ihn an: „Das Levikon“! Schon bald stellte sich heraus, dass ein solches witzig illustriertes Levikon nicht nur hilfreich für junge ungarische Mitarbeiter ist, sondern auch jeder anderen Leser*in Freude bereitet.

Sogar Großmütter können von „Das Levikon“ profitieren

So erscheint „Das Levikon“ nun für alle: für die, die neu in unserem Land sind; für Bayern, die in Hamburg nur „Bahnhof“ verstehen; für Österreicher, die dachten, dass in der Schweiz Deutsch gesprochen wird (und umgekehrt). Für junge Leute, denen Ausdrücke ihrer Großeltern wie hanebüchen ein Buch mit sieben Siegeln sind, und für Großeltern, die wissen wollen, was ihre Enkel meinen, wenn sie „daddeln“ wollen.

Unglaublich, wie vieldeutig unsere Sprache ist!

Damit jeder Benutzer und jede Benutzerin „Das Levikon“ mit genau den Begriffen füllen kann, die ihm oder ihr wichtig sind, gibt es auch eine Menge freie Seiten – und Seiten, um ganz spezielle Begriffe zu sammeln: Komplimente zum Beispiel oder Essen aller Art. Es macht wirklich Spaß, im Levikon zu stöbern. Und gleichzeitig wird einem bewusst, wie vieldeutig unsere Sprache ist. Denken Sie nur an Veilchen oder Blaue Augen, Zwickmühlen und Frohnaturen. Na ja, Hauptsache, Sie packen jetzt „die Gelegenheit beim Schopfe“ und sichern sich den Zugriff auf dieses Gute-Laune-Meisterwerk!


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