Martin Zehrer - Autorenportrait auf BUCHSZENE.DE

Martin Zehrer

Martin Zehrer

Geboren 1965 als drittes Kind von Alois und Elisabeth Zehrer, verbrachte Martin Zehrer gemeinsam mit seinen vier Schwestern eine glückliche und behütete Kindheit auf dem Land. Schon sehr früh wurde er für das Thema des Dritten Reichs sensibilisiert, denn sein Vater und seine Mutter erzählten ihren Kindern oft von ihren Erlebnissen während der Hitlerzeit. Als Martin Zehrer schließlich in der 7. Klasse das Tagebuch der Anne Frank las, war er tief erschüttert. Er konnte es nicht fassen, dass dieses unschuldige Mädchen in einem Konzentrationslager der Nazis den Tod fand. So entstand schon damals der Wunsch ein ähnliches Buch zu schreiben, das aber ein gutes Ende haben sollte. Doch die Jahre vergingen und nie fand Martin Zehrer Zeit, seinen Jugendtraum zu verwirklichen. Nach dem Abitur folgte das Lehramtsstudium für Biologie und Chemie an der Universität Regensburg, das Referendariat in Würzburg und eine erste Lehrerstelle am St. Benno-Gymnasium Dresden. In Dresden lernte er auch seine Frau kennen, die er 1998 heiratete. Als seine Frau für zwei Jahre eine Forschungsstelle in Neuseeland erhielt, konnte er sich für diese Zeit vom Schuldienst befreien lassen und sie dorthin begleiten. Diesem glücklichen Umstand ist es zu verdanken, dass Martin Zehrer endlich seinen Jugendtraum verwirklichen konnte und so das Buch „Als Herr Weimar starb“ entstand. 2001 und 2004 kamen seine beiden Söhne zur Welt. Heute arbeitet der Autor an einem bayerischen Gymnasium und kommt leider nur noch selten zum Schreiben.

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