Frank Pulina | Autorenportrait auf BUCHSZENE.DE

Frank Pulina

Frank Pulina

Autor von „Wuhan Virus Genesis“


Geboren am 12. Januar 1965 in Erfurt, wuchs Frank Pulina mit einem Großvater auf, der von den Reisen in seine alte Heimat Riga oft einen Samowar mitbrachte. Das führte dazu, dass Frank Pulina bereits als Dreijähriger problemlos sechs Tassen schwarzen Tees grusinischer Mischung vor dem Sandmännchen trinken konnte. Mit großen Augen saß er dann vor dem Fernseher und wartete darauf, um 23:05 Uhr, den „Hexer“ oder ähnliche Krimis von Edgar Wallace im Fernsehen anschauen zu dürfen. Frank Pulinas Oma sagte zu seinem Opa, dass das noch nichts für den Jungen sei, und er lieber lesen lernen solle. Nach einiger Zeit aber benutzte der Kleine das Sofa als Trampolin, um an das Bücherregal zu kommen.

Eines der ersten Bücher, die Frank Pulina las, waren E.T.A. Hoffmanns „Der Sandmann“. Leider erfüllte die Lektüre nicht seine Erwartungen, weil er nicht sehr technikinteressiert war und sich für das Auseinanderschrauben von Automaten nicht so begeistern konnte. In diesem Alter bemerkte er erstmals sein Interesse für die darstellenden Künste und die Musik. Nachdem er die silbernen Kerzenleuchter vom Klavier meiner Oma entfernt hatte, machte er sich daran, die elfenbeinfarbenen Tastenbeläge des Klaviers von den restlichen Bestandteilen des Klaviers zu trennen. Frank Pulina stellte fest, dass die Klaviertasten denselben Farbton hatten wie seine Zähne, was wohl dem häufigen Teekonsum geschuldet war.

In jener Zeit erwachte in Frank Pulina der Wunsch Pilot zu werden. Später zogen seine Eltern nach Weimar und er musste mit. Die Sommer seiner Schulferien verbrachte er an der Ostsee in einem Haus hinter dem Gespensterwald im Ostseebad Nienhagen. Er wurde regelmäßig damit beauftragt, als Experte für Brötchen aller Art, die Frühstücksversorgung im Haus sicher zu stellen. Auf dem Rückweg durch den Wald träumte er die Geschichten seiner Tante nach, die ihm von Gespenstern erzählte. Das war das erste Mal, das Frank Pulina mit Fake News konfrontiert wurde. Getreu dem Motto, in jeder Lüge steckt auch ein Funken Wahrheit, versuchte er Gleiches mit Gleichem zu vergelten und erzählte der Tante von den toten Wildschweinen, über die er im Wald gestolpert sei und von dem Jäger, den er getroffen habe und der ihm erzählt habe, dass alle Schweine in dem Wald Tollwut hätten und wenn er ihn noch einmal im Wald erwische, er ihn erschießen müsse, genau wie die Wildschweine.

Nach der Schulzeit absolvierte Frank Pulina eine Ausbildung bei der Thüringer Allgemeinen Zeitung. Allerdings gefiel es ihm nicht, sich länger in geschlossenen Räumen aufzuhalten und er verspürte zudem elf Monate des Jahres das starke Bedürfnis nach vier Wochen Urlaub.

Frank Pulina arbeitete als Fotograf im Freien und kam Stück für Stück dem Himmel näher. Bei einem Fotoflug fragte ihn der Pilot, ob er mal den Hubschrauber fliege wolle, und ein paar Monate später verkaufte er seine Nikon-Kamera, um mit dem Geld seine ersten Flugstunden zu bezahlen. Einige Zeit später fand er sich zur Verkehrsluftfahrzeugführer-Prüfung in Braunschweig ein.

Die Prüfung dauerte drei Tage und am zweiten Tag stürzten alle Computer ab. Dennoch erhielt Frank Pulina zu seiner Überraschung die Pilotenlizenz. Jetzt wurde aus Spaß Ernst.

Sein erster Kapitän hatte eine Menge drauf. Er konnte einen Jumbo-Jet auf einem Flugzeugträger landen und an jedem Flughafen, den sie zusammen anflogen, wartete stets eine Traube von kleinen Kindern am Eingang des Terminals und rief „Papa, Papa“.

Später wurde Frank Pulina selbst Kapitän. Seine kreative Art beim Ausfüllen des technischen Logbuchs nach dem Flug sorgte dafür, dass die anderen Piloten für gewöhnlich den Rest der Woche frei hatten und die Werkstatt stundenlange Telefonate mit dem Hersteller der Flugzeuge führen musste.

Schreiben kann Frank Pulina überall, natürlich auch in der Nähe von Weimar, an seiner Heimatbasis. Wenn der regenreiche Monsun in Thüringen nachlässt und durch die heißen Passatwinde abgelöst wird, die über den Thüringer Wald wehen, beginnt für ihn der Sommer in Weimar.

Weitere Informationen zu Frank Pulina finden Sie unter: www.frank-pulina.de

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