Gustav Schüler - Autorenportrait auf BUCHSZENE.DE

Gustav Schüler

Gustav Schüler

Gustav Schüler wurde  am 27. Januar 1868 in Neureetz geboren und starb am 20. August 1938 in Bad Freienwalde (Oder). Gustav Schüler war ein deutscher evangelischer Schriftsteller aus der Mark Brandenburg. Er galt als der religiöse Lyriker seiner Zeit, und viele seiner Gedichte wurden vertont und in Kirchengesangbücher übernommen. Die Kirchenglocken von Stettin und Dessau trugen seine Worte, und in Vilnius steht ein Kriegerdenkmal von 1915 mit einer Inschrift von ihm. Schüler erhielt den „Kurmärkischen Schrifttumspreis“ sowie die „Luther-Medaille“ und die „Wichern-Plakette“. Auf seinem Grabstein in Bad Freienwalde/Oder, den man heute vergeblich sucht, standen seine Worte: „Schwinge wird, was Schwere war.“

Gustav Schülers veröffentlichtes literarisches Werk umfaßt mehr als 20 Bücher – weit mehr als 1.500 Gedichte mit den Schwerpunkten Gott, Natur, Heimat – und zeigte seinen außergewöhnlichen Gedanken- und Bilderreichtum, seine Sprachgewalt und Klangschönheit.

Gustav Schüler stand in Kontakt zu zahlreichen bedeutenden zeitgenössischen deutschen Dichtern wie Richard Dehmel, Detlev von Liliencron, Ernst von Wildenbruch, Karl Ernst Knodt oder Hermann Hesse. Liliencron schrieb 1908 im „Berliner Tageblatt“: „Gustav Schüler ist unter Tausenden Dichtern endlich ein wirklicher!“

Quelle: https://www.gustavschüler.de/

 

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Der Gottsucher

Ich habe Gott gesucht und fand ihn nicht.
Ich schrie empor und bettelte um Licht.
Da, wie ich weinend bin zurückgegangen,
Faßt’s leise meine Schulter: „Ich bin hier.
Ich habe dich gesucht und bin bei dir.“
Und Gott ist mit mir heimgegangen.

Gustav Schüler

 

 

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