
Es reicht nicht, sich gesund zu ernähren und vom Leben begeistert zu sein
„Ich dachte bis vor 15 Jahren auch noch, dass es für eine lebenslange Gesundheit bis ins hohe Alter reicht, sich gesund zu ernähren, Sport zu machen, gut zu schlafen und vom Leben begeistert zu sein. Aber so ist es nicht“, schreibt Dr. med. Helena Orfanos-Boeckel in ihrem Buch „Nährstoff- & Hormontherapie – Der Präventions-Leitfaden“. Die aktuelle Wahrheit: Je älter wir werden, desto kränker werden wir. Auch wenn wir uns gesund verhalten, reicht das nicht sicher aus, um auch bis in unsere 80er-Jahre keine altersbedingten Beschwerden, Krankheiten und Erkrankungsfolgen zu haben. Es muss also etwas geben, was übersehen wird, wenn man einfach „nur“ macht.
Warum wir uns mit unserem Blut intensiver beschäftigen sollten
Für die ganzheitlich praktizierende Ärztin ist der zentrale Ort, den wir besser zur Objektivierung unserer inneren Gesundheit nutzen müssen, das Blut. Ergänzend zu allem, was gesund Sinn macht, auch feinstoffliche geistige und spirituelle Methoden, ist es als Basis wichtig, im Blut „gesund“ zu sein, sonst funktioniert das mit dem gesunden Stoffwechsel bis ins hohe Alter – ohne beispielsweise Schlaganfall oder Herzinfarkt – nicht. Es gibt in unserem Inneren einfach zu viele Prozesse, die im Verlauf des Lebens und Älterwerdens unbemerkt gestört ablaufen können, ohne dass wir das anhand einer bestimmten und spezifischen Symptomatik mitbekommen. Wir merken jahrzehntelang nicht, ob wir in unserem Inneren gesund oder krank älter werden.
Schöne 48-Jährige erleben in Dr. Orfanos-Boeckels Praxis Aha-Erlebnisse
Schlüsselpersonen für die enttäuschende Erkenntnis, dass ein gesundes Verhalten nicht ausreicht, um sicher bis in der 80er-Jahre gesund zu bleiben, waren für Dr. med. Helena Orfanos-Boeckel schöne, etwa 48-jährige Frauen, die zu ihr in die Praxis kamen, weil sie sich nicht wohlfühlten, obwohl sie sich gesund verhalten haben. Die Hormon- und Nährstoffexpertin war erstaunt über das Zahlen-Chaos, das sich ihr in der Blutdiagnostik offenbarte und noch überraschter war sie darüber, dass sich bei ihnen auch schon Hinweise für den Beginn von altersbedingten Stoffwechselerkrankungen zeigten. Im Blut fanden sich neben erstaunlichen Nährstoff-Mängeln oder -Bedürfnissen, hormonellen Störungen, Zeichen von Zellstress, Schwermetallbelastungen und immunologischen entzündlichen Veränderungen mit Allergien oder Autoimmunität, vor allem auch schon erhöhte Krankwerte, die für altersbedingte Stoffwechselerkrankungen stehen.
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