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Im Hörbuch „Der Apfelbaum“ erzählt Christian Berkel von seiner Familie
In seinem Hörbuch „Der Apfelbaum“ erzählt der aus dem Oscar-nominierten Film „Der Untergang“ bekannte Schauspieler Christian Berkel die Geschichte seiner Familie. An den Anfang seines sorgsam recherchierten und mit starken Bildern aufgeladenen Romans setzt der Autor ein Gespräch mit seiner Mutter, die allmählich Gedächtnisprobleme bekommt. Er fragt nach seinen persönlichen Wurzeln und er bekommt Antworten. In der Folge taucht er, allen Erinnerungslücken zum Trotz, in die Vergangenheit ein und lässt uns als Hörer daran teilhaben.Ein homosexueller Vater und die Liebe eines Lebens
Diese Rahmengeschichte geht sehr unmittelbar in den Familienroman über: Nun erfahren wir vom allwissenden Autor wie sein Vater Otto aufwuchs und wie dieser Sala, die Liebe seines Lebens, kennenlernte. Sala ist halbe Jüdin und wächst in ungewöhnlichen Verhältnissen auf: Ihre Mutter ist nach Spanien gegangen und ihr Vater lebt seine Homosexualität offen aus. Otto hingegen ist Halbwaise; seine Mutter ist zum zweiten Mal verheiratet, was ihren Kindern das Leben schwermacht.Sala wird denunziert und muss vor den Nazis fliehen
Für Sala wird es wegen der antisemitischen Hetze gefährlich im Vorkriegsdeutschland. Ihre Mutter holt sie zum Schutz vor den Nazis zu sich, von dort aus zieht sie weiter nach Frankreich, um bei der Schwester ihrer Mutter Zuflucht zu finden. Doch jemand denunziert sie und Sala landet in einem Judenlager. Die Verhältnisse dort schildert Christian Berkel mit ungeheurer Bildkraft, genauso wie die Reise zurück nach Deutschland, bei der Sala großes Glück hat. Es gelingt ihr, als Jüdin unerkannt zu bleiben und in Berlin zu leben und zu arbeiten.Dem Arzt Otto gelingt es nicht, sich seiner Verantwortung zu stellen
Der Apfelbaum
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