Frau Bluhm liest „Verliebt bis über alle Sterne“: 5 von 5 Blu(h)men

Nach zehn Jahren Spielpause schickt SEP die Stars zurück aufs Spielfeld
1994 erschien der erste Band der wohl erfolgreichsten Serie von Bestsellerautorin Susan Elisabeth Phillips, die von ihren Fans oft nur SEP genannt wird. Mit der charmanten Phoebe Sommerville machte alles seinen Anfang. Damals erbte Ms. Sommerville, völlig unvorhergesehen, das eher nicht so erfolgreiche Footballteam der Chicago Stars. Doch über die Jahre hinweg wurden die fiktiven Stars der Serie immer erfolgreicher. Genau wie die Bücher, die SEP über sie schrieb. Vor wenigen Wochen verblüffte die Autorin die Fangemeinde mit einem weiteren Buch der Reihe, die bereits als abgeschlossen galt.
An Selbstbewusstsein leidet Cooper Graham keinen Mangel
„Es ist ein guter Tag, um Cooper Graham zu sein!“ So beginnt der neueste Spieler, den SEP aufs Feld schickt, eigentlich jeden seiner Tage. An Selbstbewusstsein mangelt es dem frischgebackenen Ex-Quaterback der Chicago Stars weiß Gott nicht. Auch nicht an gutem Aussehen, Fitness oder gar Geld. Aber eine Beschäftigung fehlt ihm. Mitte 30 und im Ruhestand versucht sich Cooper gerade als frischgebackener Nachtclubbesitzer, als er merkt, dass er von einer Frau verfolgt wird. Diese stellt sich sehr schnell als Privatdetektivin Piper Dove heraus, die angeheuert wurde, um Coopers Lebensgewohnheiten auszuspionieren. Von wem, das gibt die smarte und loyale Piper nicht preis. So viel Integrität und Arbeitseifer imponieren dem berühmten Cooper, und so engagiert er Piper überraschend für seine Security im Club. Doch plötzlich bekommt dieser nur noch schlechte Presse und auch auf Graham Cooper selbst werden einige, zwar kleine, aber dennoch besorgniserregende Anschläge verübt. Das kann die taffe Piper natürlich nicht auf sich sitzen lassen – und so nehmen beide gemeinsam die Ermittlungen auf.
„Verliebt bis über alle Sterne“ ist SEP, wie wir sie kennen und lieben!
Verliebt bis über alle Sterne
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Wer die Romane von SEP kennt, der weiß natürlich, wo der Hase anschließend langläuft. Die Romantik und natürlich auch die heißen Stunden im Bett kamen bei der Bestsellerautorin noch nie zu kurz. Auch bei Cooper und Piper fliegen nicht nur verbal die Fetzen; und doch schafft es SEP jeden ihrer Romane mit unvergleichlichem Charme und sich nie langweilig darstellender Handlung zu versehen. Obwohl die Autorin in den letzten 25 Jahren mehr als 20 Bestseller veröffentlicht hat, gelingt es ihr auch heute noch, ihren Protagonisten authentische Einzigartigkeit und ihrer Handlung Unvorhersehbarkeit zu verleihen. Da bildet ihr aktueller Roman „Verliebt bis über alle Sterne“ keine Ausnahme. Gerade die Persönlichkeit von Protagonistin Piper ist es, die einem beim Lesen immer wieder ein Lächeln ins Gesicht zaubert. Sie ist um keine Antwort verlegen, prügelt sich zur Not auch mal mit den Jungs und von Befindlichkeiten und Gefühlsduselei hält sie auch nichts. Dennoch hat sie sanfte Eigenschaften, und diese mit ihr zu entdecken, das ist einfach nur schön. Piper ist perfekt unperfekt. Wie so viele andere Frauen, die wir modernen Powerfrauen zu unseren Freundinnen zählen dürfen.
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