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„Das Leben meiner Tochter“ – Zum Tag der Organspende am 1. Juni
Die Problematik des akuten Organmangels ist nicht nur ein wichtiger Bestandteil Steffen Weinerts bewegender Regiearbeit „Das Leben meiner Tochter“, sondern zudem Thema hochaktueller politischer Kontroversen. Denn die Anzahl der OrganspenderInnen stagniert auf niedrigstem Niveau. Laut der „Deutschen Stiftung Organtransplantation“ sterben allein in Deutschland statistisch gesehen jeden Tag drei Menschen, die auf der Warteliste für eine Transplantation stehen, weil für sie nicht rechtzeitig ein passendes Organ verfügbar ist.
In „Das Leben meiner Tochter“ greift Regisseur Steffen Weinert die brisante Thematik auf und erzählt die emotionale Geschichte eines Vaters, dessen Tochter eine der Betroffenen dieses bestehenden Organmangels ist. Auch sie benötigt dringend ein neues Organ. Als nach einem Jahr – und viel Hoffen und Bangen – auf offiziellem Weg jedoch einfach nichts passiert, stellt Weinert seinen Protagonisten Micha Faber vor eine schwierige Entscheidung: Wie weit wird er gehen, um das Leben seiner Tochter zu retten?
In der innigen Vater-Tochter-Konstellation zu sehen sind Christoph Bach („Charité 1“, „Dutschke“) als Vater Micha Faber und Nachwuchstalent Maggie Valentina Salomon als achtjährige Jana. Alwara Höfels („Frau Müller muss weg!“, „Keinohrhasen“) hat die Rolle von Janas Mutter Natalie Faber übernommen. In weiteren Rollen zu sehen sind u.a. Barbara Philipp, André M. Hennicke, Erik Madsen, Birge Schade.
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