Was ist das wichtigste Buch in deinem Leben?

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Was ist das wichtigste Buch in deinem Leben?

20. Juni 2016 | Michael Grimm | Geschätzte Lesezeit: 4 Minuten


Erzähl uns deine Geschichte!

Jeder hat eines oder mehrere Lieblingsbücher. Klar. Aber hast du auch ein Buch, von dem du sagst: Das war und ist das wichtigste Buch meines Leben.

Zum Beispiel das erste Buch, das du geschenkt bekommen hattest? Dein Erstlesebuch aus der Grundschule. Das Buch aus dem dir die Eltern immer vorgelesen hatten. Das Buch, das du mit einem dir sehr wichtigen Menschen gemeinsam gelesen und geteilt hattest. Ein Buch, das dein Leben verändert hatte. Das Buch, welches dich zu Tränen gerührt oder zum Lachen verführt hatte. Dein Mathebuch aus der Schule, weil es dir klargemacht hat, was du in deinem Leben niemals machen willst.

Schreib uns jetzt über das wichtigste Buch in deinem Leben!

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Einige der Einsendungen

Die Feuerzangenbowle, Heinrich Spoerl

Dieses Buch hat mir meine Klassenlehrerin vor 43 Jahren geschenkt. Da war ich 14 Jahre alt und lag im Krankenhaus mit Verdacht auf Epilepsie. Ich hatte furchtbare Angst. Nicht nur wegen der Krankheit an sich, sondern auch, weil ich wusste, dass meine Klassenkameraden mich dann nur noch mehr meiden würden. Ich war nämlich eines dieser Kinder, die immer alleine in der Ecke standen, während alle anderen spielten… Ich habe nie verstanden, warum das so war. Aber dieses Buch hat mir damals neuen Mut gegeben und mich zum Lachen gebracht und mr Trost gespendet. Ich habe es damals immer und immer wieder gelesen. Anfang der 90er ging dann ein sehr guter Freund von mir zum KFOR in den Kosovo. Ihm habe ich dieses Buch dann mitgegeben, damit es ihm und vielleicht auch seinen Kameraden über die schwere Zeit hinweghelfen möge. Ich habe es mir danach bewusst nicht neu gekauft. Ich bin der Meinung, dass man „Die Feuerzangenbowle“ verschenken oder geschenkt bekommen muss. Und tatsächlich: gerade erst vor einem Jahr habe ich eine ziemlich alte Ausgabe dieses Buches geschenkt bekommen!<3

Irene B.

Der kleine Prinz, Antoine de Saint-Exupéry

Ich bin 1961 geboren und mein Vater hatte das Buch im Bücherregal stehen. Er hat mir oft vorgelesen und ich durfte mir die Bücher aussuchen. Es muß so etwa 1967/68 gewesen sein, als ich dieses Buch mit meinem Vater gelesen habe und mich das Buch mit seinen Inhalten und Bildern beeindruckte und mein Vater es mir schenkte. Auch wir haben zusammen Bilder gemalt und die meisten Menschen erkannten nicht, was wir malten, wie beim kleinen Prinzen. Schon damals beeindruckte mich besonders zwei Sätze: Man sieht nur mit dem Herzen gut. Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar. Dieses Buch hat mein Leben geprägt und ist bis heute mein Lieblingsbuch, weil der Inhalt noch genauso aktuell ist wie damals und weil es mich für immer an meinen Vater erinnert, der in mir die Liebe zu Büchern geweckt hat und mich stets daran erinnert hat, mit offen Augen und offenem Herzen die Welt zu erleben.

Monika F.

Das Schicksal ist ein mieser Verräter, John Green

Ich habe als Kind nie viel gelesen und konnte mich nie wirklich für’s Lesen begeistern. In der 10. Klasse kam ein neues Mädchen in die Klasse, mit der ich mich sofort verstanden habe. Sie las sehr viel und schwärmte von Büchern. Ich hatte bis dato gerade mal die Tribute von Panem gelesen und habe es ihr empfohlen. Sie war mir sehr dankbar für den Tipp und schenkte mir das Buch “ Das Schicksal ist ein mieser Verräter“ von John Green. Sie selbst mochte das Buch nicht so sehr, aber wollte meine Meinung wissen. So fing ich intensiv an zu lesen. Ich habe es verschlungen und musste sofort alle Bücher von John Green lesen uns als ich damit fertig war, konnte ich nicht mehr aufhören zu lesen und verschlang ein Buch nach dem anderen. Meine Freundin ist ein halbes Jahr darauf an Leukämie erkrankt und erlag der Krankheit. Das ist zwar die größte Ironie, aber ich werde ihr für immer dafür danken, dass sie meinen Horizont erweitert hat. Durch sie und dieses Buch habe ich angefangen zu lesen und das war das größte Geschenk, was sie mir jemals hätte machen können. Ohne Bücher wäre meine Welt immernoch trostlos und langweilig.

Anne-Kathrin M.

Momo, Michael Ende

Die Geschichte von Momo hat mich schon als Kind fasziniert und es ist das Buch, das ich am häufigsten gelesen haben. Vor allem war ich von Momos Schildkröte Kassiopeia hat mich von Anfang an gefesselt und die Faszination für diese Tiere geweckt. Mein Traum war es dann immer, auch eine Schildkröte zu haben – ich musste aber lange warten. Mittlerweile habe ich sechs Schildkröten – die Zukunft vorhersagen kann leider keine, auch wenn ich oft genug angestrengt auf ihren Panzer schaue.

Jasmin B.

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