Buchtipp der Woche | BUCHSZENE

MIMI 2022

Auf den Spuren eines Rätsels – Siegfried Lenz‘ „Der Überläufer”
Siegfried Lenz

Bestseller-Check | 12. Mai 2016 | Jörg Steinleitner

Viele Fragen umgeben Siegfried Lenzens Roman „Der Überläufer“: Warum erscheint der zweite Roman des Schriftstellers – er verfasste ihn 1952 – erst jetzt, über 70 Jahre später und zwei Jahre nach seinem Tod?

Mein Plagiat ist ein intertextuelles, metafiktionales Kuddelmuddel – Juli Zeh im Interview
Juli Zeh

Interviews | 6. Mai 2016 | Jörg Steinleitner

Als jüngst Plagiatsvorwürfe gegenüber Zeh laut wurden, räumte sie ein, den Ratgeber selbst gefälscht zu haben.

Ángeles Doñate’s „Der schönste Grund, Briefe zu schreiben“ Buchtipp

Briefromane | 5. Mai 2016 | Klaus-Dieter Müller

Sie schreibt einen Brief, der ihr seit 60 Jahren auf der Seele brennt und eröffnet damit einen Reigen außergewöhnlicher Briefe, die alle auf dem Postamt von Porvenir landen.

Ich fühle mich schon immer als Glückskind – Esther Schweins im Interview

Interviews | 3. Mai 2016 | Jörg Steinleitner

Esther Schweins verwandelt Kate Mortons Roman „Das Seehaus“ in ein Hörbuch, dessen Anziehungskraft man sich unmöglich entziehen kann.

Ein irres, ein berauschendes, ein berührendes Buch – Benjamin von Stuckrad-Barres „Panikherz“

Bestseller-Check | 2. Mai 2016 | Jörg Steinleitner

Benjamin von Stuckrad-Barre hat in den vergangenen Jahren hart an sich gearbeitet, um zu einem der unsympathischsten Prominenten Deutschlands zu werden. In seinem Buch „Panikherz“ zeigt er sich von einer völlig neuen Seite: als beinahe an Drogen krepiertes menschliches Wrack, als liebenswerter Udo-Lindenberg-Fan und als gnadenloser Kritiker seiner selbst. Dieses Buch ist so berührend, wild und verrückt, dass Sie es lesen müssen!

Alkohol, Koffein, Nikotin… Hätten Sie es gewusst? So arbeiten erfolgreiche Schriftsteller.

Literatur News | 22. April 2016 | Redaktion

„Willen braucht man. Und Zigaretten“, hatte Helmut Schmidt 2008 auf die Frage geantwortet, wie er denn sein Arbeitspensum schaffe.

Brillant und in seiner Monströsität zutiefst human – Heinz Strunks „Der goldene Handschuh“

Bestseller-Check | 22. April 2016 | Bernhard Berkmann

Die Geschichte des Frauenmörders Fritz Honka ist einer der ekelerregendsten Romane des Jahres – und zugleich einer der besten. Denn Heinz Strunk begnügt sich nicht damit, den Leser mit der Faszination des Bösen zu fesseln – er macht vor allem auch nachvollziehbar, welche Lebensumstände in der Lage sind, einen Menschen zum Verbrecher werden zu lassen. Dies ist das Gegenteil von Weichspülerliteratur. Ein widerwertig brutales und dabei zutiefst humanes Werk.

Ehe-Aus im Geisterhaus – Isabell Allende’s „Der japanische Liebhaber“ Buchtipp

Gegenwartsliteratur | 22. April 2016 | Redaktion

Ja, eine Scheidung ist mehr als nur „ein Spiel unter Rechtsanwälten“, wie der fünf Mal verheirate Schauspieler Cary Grant einst behauptete.

Kampfläufer in der Idylle – Juli Zehs Roman „Unterleuten“
Juli Zeh

Bestseller-Check | 21. April 2016 | Tim Pfanner

Juli Zehs Roman „Unterleuten“ ist ein Roman über ein Dorf. Er ist unterhaltsam geschrieben und sprachlich wertvoll, ohne anstrengend zu sein.

Johann Nepomuk Maier. Perspektive(n) – Phänomene einer erweiterten Realität

Philosophie | 12. April 2016 | Redaktion

Über 70 Prozent der Menschen, so eine repräsentative Untersuchung, haben schon einmal eine außergewöhnliche Erfahrung in ihrem Leben gemacht.


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