Jörg Pilawa

Home >> Schriftsteller >> Interviews >>

Jörg Pilawa

21. März 2015 | Interview: Jörg Steinleitner | Geschätzte Lesezeit: 2 Minuten


Über Kinder, Janosch und sein erstes Hörbuch  

 

Jörg Steinleitner:  Herr Pilawa, herzlichen Glückwunsch zu Ihrem ersten Kinder-Hörbuch! Es ist das Janosch-Buch „Ich mach dich gesund, sagte der Bär“ – wieso wollten Sie ausgerechnet diese Janosch-Geschichte vorlesen?

Jörg Pilawa:  Es ist letztendlich egal, welches Buch von Janosch ich als Hörbuch erzählt habe, Hauptsache es ist von Janosch. Aber tatsächlich: Ich habe das Buch „Ich mach Dich gesund, sagte der Bär“ meiner Tochter Emmy vorgelesen, als sie krank war und das Buch hat echt geholfen …

Jörg Steinleitner:  Die Geschichte erzählt wie der kleine Tiger einmal krank war und von seinem Freund, dem kleinen Bären so gehätschelt wird, dass er das Kranksein sogar beinahe ein bisschen genießt. Was ist für Sie das Besondere an Janoschs Bilderbüchern?

Jörg Pilawa:  Das Besondere an den Janosch-Büchern ist für mich die humorvolle Überzeichnung des Realen, für die Kinder wie Erwachsene empfänglich sind.

Jörg Steinleitner:  Lesen Sie selbst Ihren Kindern Emmy, Finn und Juri auch manchmal Gute-Nacht-Geschichten vor? – Wer schläft dann zuerst ein?

Jörg Pilawa:  Wir lesen unseren Kindern jeden Abend vor – und jeden Abend ist es für mich eine Bewährungsprobe. Ich habe bisweilen schon einen freundlichen Stups von Emmy erhalten mit der Ansage: „Papa, nicht einschlafen!“

Jörg Steinleitner:  Welches ist Ihre Lieblingsfigur in „Ich mach dich gesund, sagte der Bär“?

Jörg Pilawa:  Der Bär. Diese stoische Ruhe hätte ich gerne.

Jörg Steinleitner:  Warum sind für Sie, Ihre Frau und Ihre Kinder Hörbücher so wertvoll?

Jörg Pilawa:  Hörbücher haben uns schon so manche lange Autofahrt mit den Kindern prima überstehen lassen.

Jörg Steinleitner:  Verraten Sie uns einen Geheimtipp aus dem Hause Pilawa, wie Eltern die Laune ihres kranken Kindes trotz seines Leidens ein bisschen aufhellen können?

Jörg Pilawa:  So richtig verhätscheln und vertätscheln und vor allem Zeit haben. Das ist zwar kein Geheimrezept, aber unbedingt wichtig.

Jörg Steinleitner:  Mit Ihrem Engagement für die Welthungerhilfe und für das Bündnis für Kinder – gegen Gewalt setzen Sie sich für die Interessen von Kindern ein. Woher kommt Ihr Antrieb gerade Kindern helfen zu wollen?

Jörg Pilawa:  Kinder sind unsere Zukunft.

Jörg Steinleitner:  Herr Pilawa, vielen Dank für das Gespräch.

Jörg Pilawa

Wurde 1965 in Hamburg geboren. Nach dem Abitur studierte er Medizin und Geschichte. Ein Jahr arbeitete er in einem Kibbuz in Israel. Schon während des Studiums begann er für den…
Zur Biografie von Jörg Pilawa

Share this post:
Jörg Pilawa

Wurde 1965 in Hamburg geboren. Nach dem Abitur studierte er Medizin und Geschichte. Ein Jahr arbeitete er in einem Kibbuz in Israel. Schon während des Studiums begann er für den…
Zur Biografie von Jörg Pilawa

Share this post:
Mehr zur Rubrik
Kai Strittmatters „Die Neuerfindung der Diktatur“
Titelbild Kai Strittmatter die Neuerfindung der Diktatur

Interviews Slider posts | 10. Oktober 2018 | Jörg Steinleitner

Das wichtigste Sachbuch der Frankfurter Buchmesse 2018! In „Die Neuerfindung der Diktatur“ erklärt Kai Strittmatter (Süddeutsche Zeitung) wie totale digitale Überwachung in China funktioniert und was sie für uns bedeutet.

Prof. Dr. Michael Tsokos über seinen und Sebastian Fitzeks Thriller „Abgeschnitten“, der ins Kino kommt
Titelbild Abgeschnitten

Interviews | 9. Oktober 2018 | Jörg Steinleitner

Sebastian Fitzeks und Michael Tsokos‘ Thriller “Abgeschnitten“ wurde verfilmt. Wir sprechen mit dem Rechtsmedizin-Professor über Zettel in den Köpfen von Leichen, kuriose Fälle und Hannibal Lecter.

Wer gerne liest, braucht dieses Buch. Und wer nicht, erst recht!
Tina Rausch und Ulrich Kirstein im Interview über „Allgemeinbildung deutsche Literatur für Dummies“
Titelbild Allgemeinbildung deutsche Literatur für Dummies - Tina Rausch, Ulrich Kirstein

Interviews | 7. August 2018 | Jörg Steinleitner

Alles, was man über Bücher wissen sollte in einem Band? Im Interview erklären Tina Rausch und Ulrich Kirstein ihr so amüsantes wie kluges Werk „Allgemeinbildung deutsche Literatur für Dummies“.

Erschütternde Blicke hinter wohlgeordnete Fassaden
Celeste Ng im Interview über ihren so klugen wie unterhaltsamen Roman „Kleine Feuer überall“
Titelbild Interview Celeste NG

Interviews | 30. Juli 2018 | Nina Berendonk

Darf sich ein Fremder weniger Fehler erlauben als einer, der als einer bestimmten Gemeinschaft zugehörig empfunden wird? Celeste Ng im Interview über ihren fabelhaften Roman „Kleine Feuer überall“.


Mit der Nutzung von BUCHSZENE.DE erklären Sie sich damit einverstanden, dass unser Internetauftritt und unsere Tools/Plugins Cookies zu Zwecken wie der Personalisierung von Inhalten und für Werbung einsetzen. Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.