Mein Lotta-Leben - Wenn die Frösche zweimal quaken | BUCHSZENE

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Alice Pantermüllers und Daniela Kohls „Mein Lotta-Leben – Wenn die Frösche zweimal quaken“ im Bestseller-Check

Mein Lotta-Leben Wenn die Frösche zweimal quaken

© Daniela Kohl, Arena Verlag

BUCHSZENE-Faktor:

Romantik


Komik


Weisheit


Gänsehaut


Unterhaltung


17. Januar 2018 | Jörg Steinleitner | Geschätzte Lesezeit: 1 Minuten


Der dreizehnte Lotta-Band im Bestseller-Check! Ob er genauso gut ist wie die anderen zwölf? Dieses Mal macht Lotta beim Vorlesewettbewerb mit und schmuggelt sich in eine Kinovorstellung für Große.


Lotta will sich auf keinen Fall vor der ganzen Klasse blamieren

Es ist kaum zu glauben, aber der verflixte 13. Lotta-Band „Mein Lotta-Leben – Wenn die Frösche zweimal quaken“ ist vielleicht sogar der beste! Dieses Mal muss sich Alice Pantermüllers und Daniela Kohls unverwechselbare Heldin in der Schule dem großen Vorlesewettbewerb stellen. Aber Lotta ist furchtbar aufgeregt: „Vor lauter Kribbeligkeit bin ich heute den halben Nachmittag auf Cheyennes Bett rumgehoppelt und hab ihre Bettdecke zerknüllt und Panda in den Bauch geknufft.“ Schließlich will Lotta sich auf keinen Fall vor der ganzen Klasse blamieren!

Mit einem Trick schmuggeln sich Lotta und Cheyenne in einen Film für Große

Zum Glück hat sie die ziemlich coole Cheyenne zur Freundin, die genau weiß, was zu tun ist, wenn man wegen einer Sache furchtbar aufgeregt ist: Man muss eine andere Sache tun, die noch aufregender ist! Und Cheyenne weiß auch schon was. Wenig später sitzen die beiden umwerfenden Heldinnen in einem Kinosaal und schauen sich den extrem gruseligen Film „Die Nacht der dreizehn schwarzen Katzen“ an. Der Streifen ist erst ab sechzehn Jahren erlaubt, weshalb Cheyenne und Lotta einen ziemlich durchtriebenen Trick anwenden müssen, um sich in den Kinosaal zu schmuggeln. Oh je, ist das alles aufregend!

„Mein Lotta-Leben – Wenn die Frösche zweimal quaken“ ist witzig, wild und spannend

Als Lotta und Cheyenne nach dem Kino auch noch den bösen Typen aus dem Film in echt auf der Straße sehen, kennt die Spannung keine Grenzen mehr. Aber natürlich ist die Geschichte auch zum Kaputtlachen komisch. Und wie Daniela Kohl Alice Pantermüllers verrückte Lotta-Ideen mit ihren feinen und zugleich herrlich wilden Zeichnungen künstlerisch und grafisch umsetzt, das kann man mit nicht weniger als dem Prädikat „kongenial“ versehen. Die 13 mag eine Unglückszahl sein. Aber der 13. Lotta-Band ist ein Glücksfall für alle, die wilde Illustrationen und lustige Geschichten mögen. Meine Tochter hat beim Lesen mehrmals laut gelacht. Und als ich das Buch in die Hand nahm ging es mir nicht anders.

Daniela Kohl
Daniela Kohl

Geboren 1972, studierte Daniela Kohl Zeichnen und Gestalten an der Freien Kunstwerkstatt München sowie Kommunikationsdesign an der FH München. Foto: © Christof Stieger
Zur Biografie von Daniela Kohl

Daniela Kohl
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Geboren 1972, studierte Daniela Kohl Zeichnen und Gestalten an der Freien Kunstwerkstatt München sowie Kommunikationsdesign an der FH München. Foto: © Christof Stieger
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